Nach einer längeren Zeit ohne Blogeintrag habe ich heute endlich wieder Zeit gefunden, mich an einen zu setzten.

Die letzten 3 Wochen waren sehr stressig, da ich seit einer Woche Prüfungsphase habe und dafür auch Belege fertig sein mussten. Das hieß prinzipiell von 9-23 Uhr an Unisachen zu sitzen. In der Zwischenzeit habe ich mich natürlich auch um Nelson gekümmert, aber da blieb dann der Blog und generell soziale Medien.

Natürlich waren diese 3 Wochen nicht reibungslos, da der kleine Frechdachs einen Hormonschub bekommen hat und manchmal der Meinung war, dass er keine Kommandos mehr kenne. Abends haben wir dann noch ein Tier gesehen, welches komische Geräusche gemacht hat und einen Vogel gerissen hat – wer da schneller ins Haus gerannt ist, würde ich gerne mal wissen, ich denke, wir waren gleichauf.
Durch das gute Wetter hat er dann viel durch hohes Gras gesprungen, was dazu geführt hatte, dass er eine leichte Bindehautentzündung und -vielleicht auch durch andere Umstände – eine leichte Vorhautentzündung bekommen hat. Also schön zum Tierarzt, der eine Spülung empfohlen hat… Das hieß, Nelson jeden Abend festhalten und am Kopf ablenken, während er dann gespült wurde. Spaßig war das nicht grade.

Das beste war dann noch Donnerstag, auf dem Heimweg von einer Prüfung, Nelson geht brav neben mir und ich schaue mich ein bisschen um und sehe ein Geschäft mit Schiebetüren, die sich selbst öffnen können. Nichts ungewöhnliches soweit… Doch dann sehe ich einen Jack Russel, der von seinem Herrchen festgehalten wird und scheinbar kläfft. Ich denke mir immer noch nichts dabei und gehe weiter. Da wird das Kläffen lauter und die Tür geht plötzlich auf. Der Jack Russel schießt aus dem Geschäft – hier dachte ich immer noch, dass er sowieso gleich durch die Leine aufgehalten wird. Falsch gedacht! Er schießt auf Nelson zu und ich bemerkte, dass er keine Leine hat und auch kein Geschirr oder ähnliches trägt. Bevor ich reagieren kann, beißt er Nelson in die Seite. Intuitiv verscheuche ich ihn mit Stimme und Körperhaltung – ich hätte nie gedacht, dass ich das könnte – und in dem Moment kommt sein Herrchen, nimmt ihn „tschuldigung“ murmelnd wieder mit in den Laden. Ich habe mich mit Nelson erstmal ein paar Meter weiter bewegt und habe ihn dann untersucht, ihm fehlten Fellstücke, aber er wurde nicht verletzt.

Heute und gestern ging es Nelson sehr gut, er hat auch schon mit seinen Hundekumpels spielen können, also hatten wir noch mal Glück im Unglück.

Also passt auf, wenn ihr an Geschäften mit Schiebetüren vorbeigeht und von drinnen Gebell hört.

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